Im Nordosten Afrikas gelegen, grenzt Ägypten an das Mittelmeer, das Rote Meer, den Gaza Streifen, Israel, Libyen und den Sudan. Außer der Stromoase des Nils besteht die Fläche des Staates größtenteils aus Wüste und ist landwirtschaftlich nicht nutzbar. So wundert sich keiner, wenn er das arabische Sprichwort „Der Nil ist Ägypten“ hört. Das Leben spielt sich hier also fast ausschließlich im schmalen und fruchtbaren Nildelta ab.
Sehenswert am Nil sind die Städte: Assuan, Luxor, Gizeh und natürlich Kairo. Assuan, oder Asswan, befindet sich in einer sehr trockenen und heißen Gegend. Es wurde durch den Bau des Sad el- Ali- Hochdamms weltbekannt. Dieser ist 4 km lang und 110 m hoch und reicht bis in den Sudan. Die Wasserfläche dahinter beträgt 5000 km².
300 km von Assuan entfernt liegen die Tempel von Abu Simbel , deren Besichtigung sich kein Tourist entgehen lassen sollte. Ramses II ließ die Tempel um 1250 vor Chr. bauen, sie lagen einst am Ufer des Nil und wären nach dem Bau des neuen Staudamms in den Fluten versunken. Doch Dank einer internationalen Aktion der UNESCO wurde die Oberfläche des Hügels und die inneren Hallen zerlegt und 64 m höher wieder aufgebaut.
Im Luxor ist ein von Amenophis, für die Götter Amon, Mut und Chons, erbauter Tempel zu sehen. Dieser wurde auch von Ramses II erweitert. Nur 3 km außerhalb von Luxor findet man den großen Amon-Tempel von Karnak. Ein Muss für alle Touristen ist auch ein Besuch im Tal der Könige, auf der Westseite des Nils. Die drei Pyramiden von Gizeh und der Sphinx sind auf jedem Fall Pflichtbesuch; denn Cheops, Chefren und Mykerinos sollte man bei keiner Ägyptenreise auslassen.
Kairo, die größte Stadt Ägyptens mit dem Ägyptischen Museum ist auch ein Besuch wert. Für das Museum sollte der Interessierte allerdings mehrere Tage einplanen damit er alle Dinge in Ruhe bestaunen kann.
Unterkünfte in ganz Europa und in den USA können bequem online gebucht werden.